http://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/Die_Welpen_beim_Saugen.JPG Hier möchte ich Euch etwas über mein Leben erzählen.      

 Ich und meine sieben Geschwister erblickten am 8. September 1999 das Licht der Welt.  Über die ersten vier Wochen gibt es nicht viel zu erzählen, es gab nur zwei Sachen.  Schlafen und meine Mutter die dafür sorgte unseren Hunger zu stillen. Nun war es so weit wir erkundeten unsere Umgebung, am liebsten spielten wir mit Sachen die eigentlich nicht erlaubt waren. Zum Beispiel mit den Zeitungshaufen auf dem Flur oder den kleinen Mülleimer in der Küche jedes Mal gab es Ärger mit der Familie, aber wir machten uns nicht viel daraus. Auf einmal gab es viel Besuch und das täglich. Jeder schmuste und spielte mit uns. Ich dachte das wäre vielleicht eine Ablenkung damit wir die unerlaubten Sachen sein lassen. Aber dann verschwand einer nach dem anderen. Ich beschloss mir schnell eine Familie mit Herz aus zu suchen. Nun war es soweit ich war gerade mal acht Wochen und zwei Tage alt als meine neue Familie kam um mich abzuholen. http://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/Lea_Ela-Welpe-01.jpgWir verabschiedeten uns von allen und gingen nach draußen. Frauchen setzte mich auf den Boden und verlangte doch wirklich von mir ihr hinterher zu laufen. Ich sträubte mich dagegen also nahm sie mich auf den Arm und trug mich zum Auto.http://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/Lea_Ela-Welpe-02.jpg Schon gewonnen dachte ich. Zuhause angekommen lernte ich erst einmal den Rest der Familie kennen. Da war Jennifer die gleich an mir rum tatschte,  Annemarie die mich niedlich fand, Herrchen der mir gleich mein Körbchen zeigte und zur Krönunghttp://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/Lea-Welpe-01.jpg Tiger der Kater mit dem ich super spielen konnte. Nach dem ich mich eine Woche lang sträubte mit dem Gassi gehen gab ich schließlich auf weil ich merkte das Frauchen in diesem Punkt doch einen dickeren Kopf hatte. Außerdem gab es ja tolle Sachen die man fand zum Beispiel Kaugummis einmal hatte ich sogar Fünfzehn Stück innerhalb von zehn Minuten gefunden nur leider nahm sie mir Frauchen immer gleich wieder weg. Irgendwann fand ich keinen Spaß mehr daran. Ich beschloss andere Essbare Sachen zu Fressen die Ich fand. Nur leider schlugen sie mir immer wieder auf den Magen. Frauchen sagte Ich bin eine richtige Fressmaschine und werde nie daraus lernen. Einmal fand ich einen großen Hühnerknochen den mir Frauchen wie gewöhnlich wieder weck nehmen wollte, also beschloss ich ihn schnell zu schlucken. Frauchen war sehr sauer. Sie weiß aber immer genau was zu tun ist. Zu Hause angekommen gab es nicht wie gewöhnlich mein Fresschen, sondern Sauerkraut mit Paraffin Öl. Das schmeckte vielleicht kann ich euch sagen, nur leider die Wirkung danach ist nicht so schön, nach zwei Tagen kam der Knochen so wieder zum Vorschein wie ich ihn verschluckt hatte. Am Wochenende fuhren wir meist an einem Platz der sich Hundeschule nannte. Wo ich gar keinen Gefallen dran fand. Dort war nämlich http://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/Lea-Welpenschule.jpgeine Hündin die mich nicht leiden konnte jedes Mal wenn sie sauer war bekam ich es ab. Nach dem sie mich zum dritten Mal gebissen hatte und ich wieder einmal zum Tierarzt musste um geklammert zu werden und zur Krönung auch noch eine Blutvergiftung bekam und fast daran gestorben wäre, hatte mein Frauchen die Nase gestrichen voll. Und wir gingen nicht mehr dorthin (ich armes Opfer). Ich war froh darüber denn nun konnte ich nicht nur in der Woche, sondern auch am Wochenende mit meinen Freunden spielen. Einige Wochen vergingen und meine Familie glaubte schon, dass es mit dem Tierarzt besuchen vorbei wäre, da geschah es. Meine Knochen schmerzten so stark das ich nicht mehr laufen konnte. Frauchen musste mich tragen, und das war wirklich nicht so einfach, denn ich war schon sehr groß und schwer da staunt ihr was ich für ein tolles Frauchen habe. Meine Tierärztin sagte das ich zu schnell gewachsen wäre, meine Wachstumsfugen zu weit auseinander ständen und mein Bindegewebe zu schwach sei. Sie sagte, dass es jetzt erst einmal mit den großen Spaziergängen und denn spielen vorbei sei. Es dauerte drei Monate, kam mir vor wie eine Ewigkeit. Ich musste mich in der Wohnung vollkommen ruhig verhalten, und zum Gassi gehen durfte ich nur vor die Haustür. http://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/Lea___Tiger_beim_Fressen_25.12.99.JPG Treppen steigen war ganz gestrichen. Es war eine traurige Zeit. Ich hatte zwar Tiger zum Spielen und Meine Familie gab sich die größte Mühe mich Glücklich zu machen, aber was ist Freude und Spaß ohne Freiheit. Als wir dann wieder einmal beim Tierarzt waren, und die Ärztin sagte es sei alles wieder in Ordnung, ich kann spielen und Spazieren gehen, traute ich meinen Ohren nicht. So geschah es, kaum hatte mich Frauchen von der Leine gelassen war ich auch schon nicht mehr zu sehen. Dass bisschen Gehorsam das ich zum Anfang gelernt hatte war verloren gegangen. Frauchen versuchte erneut mir etwas bei zu bringen, das aber leider ohne Erfolg. Jetzt wo ich meine Freiheit wiederhatte, wollte ich sie auch nicht gleich wieder aufgeben. Ich hörte sie zwar immer rufen, Lea… Lea hier, aber war nicht bereit darauf zu reagieren und mich zu zeigen. Denn ich wusste genau, komme ich zurück muss ich an die Leine. Und außerdem fand ich verstecken spielen macht Spaß. Meine Familie dagegen war nicht so erfreut, sie Ärgerten sich darüber sehr. Was ich nicht verstand. Eigentlich sollten Sie Glücklich sein, denn Ich war es auch. Als ich zehn Monate alt war und immer noch nicht hörte, hatte ich Angst das meine Familie mich weggeben will. Aber eines Morgens machten wir nicht wie gewöhnlich einen Spaziergang, sondern fuhren mit dem Auto weg. Sogar Herrchen kam mit das war ungewöhnlich, denn der kam sonst nie mit. Ich glaubte schon es wäre soweit als wir an einem Parkstück anhielten. Auf der Wiese stand ein Mann der mehreren Hunden komische Sachen bei brachte.http://gordonsetter-2001.de/Golden-Retriever/Lea_s_Geschichte/1Thomas_Ulyssa_Ursus.JPG Als wir dann Thomas kennen lernten änderte sich mein Leben von heut auf  morgen schlagartig. Ich bekam eine Probe Stunde wobei ich die komischen Sachen mit machen sollte. Zum Anfang sträubte ich mich etwas dagegen und fand das ganze doof. Doch ich bekam schnell mit das er die festere Hand besaß und ich keine Chance hatte. Es begann eine harte aber schöne Zeit worüber ich euch ein anderes mal erzählen möchte.